Die Sprache der Farben
Farben sind wichtig für uns Menschen, um uns in unserer Umgebung zurecht zu finden, doch für etliche Tiere und Pflanzen sind sie sogar unentbehrlich, um zu überleben.
Lebewesen haben eine "Farbensprache", die entsprechend dem Licht und den ihnen eigenen Systemen der Wahrnehmung funktioniert. Verschiedene Farben haben für jedes Lebewesen andere Bedeutungen. Um zu überleben, muss jedes Lebewesen die Sprache der Farben, die in seinem Lebensraum verwendet werden, kennen, denn lebenswichtige Funktionen können nur durch die Anwendung dieser Sprache aufrecht erhalten werden.
Wie aber benutzen Lebewesen diese Farbsprache?
Die Mehrheit der Tiere benötigt Farben, um Nahrung zu finden; Farben, die bei der Bildung von Haut, Schuppen und Fell beteiligt sind spielen aufgrund ihrer Eigenschaften, Hitze zu absorbieren oder zu diffundieren, eine wichtige Rolle für die Kontinuität des Lebens. Zusätzlich nutzen Lebewesen ihre Farben, um sich vor Feinden zu schützen. Dank der Farben, die mit ihrem Lebensraum harmonieren, können sie sich tarnen und sich vor ihren Feinden verstecken. Ihre Farben und Muster können aber auch eine warnende Wirkung auf ihre Feinde haben. Farben helfen Tieren auch, ihre Artgenossen und ihre Jungen zu erkennen. Ein Muttervogel zum Beispiel versteht anhand der Farbe ihrer Schnäbel, ob ihre Jungen Futter brauchen oder nicht. Ähnlich erkennen die Jungen auf diese Weise ihre Mutter und verstehen, dass das Futter angekommen ist.16 Wie man anhand dieser Beispiele aus der Natur ersehen kann, müssen Lebewesen die Bedeutung der Farben kennen, um zu überleben. Um dieses Wissen zu erwerben, müssen sie geeignete Wahrnehmungssysteme besitzen.
Wenn sie diese Systeme nicht hätten, wären sie nicht in der Lage, ihre Umgebung adäquat wahrzunehmen und ihre lebenswichtigen Aktivitäten auszuführen. Sie wären nicht in der Lage, ihre Nahrung zu erkennen und ihre Feinde zu bemerken, wären also für diese eine leichte Beute.
Niemand kann behaupten, dass ein solch hoch entwickeltes System durch Zufall entstanden sein könnte. Jedes System, jede Harmonie, jedes Design, jedes Programm, jeder Plan, jedes Gleichgewicht muss von einem Designer geschaffen werden. Es gibt einen höheren Willen und eine höhere Kraft, die diese Harmonie in die Lebewesen und ihre Lebensräume gesetzt hat. Der Inhaber dieser Macht umfasst die Umgebung, das Lebewesen selbst und die Systeme, die es benutzt, mit höherem Wissen. Der Besitzer dieser Macht ist Gott, der Herr der Welten.
Wenn wir die Lebewesen betrachten, sehen wir, wie geschickt sie die Sprache der Farben auf verschiedenen Gebieten einsetzen.
Tarnung
Tarnung ist eine der wirksamsten Verteidigungstaktiken, die Tiere verwenden. Sich tarnende Tiere befinden sich aufgrund ihrer Körperstrukturen, die in großartiger Harmonie mit ihrem Lebensraum geschaffen sind, unter einem besonderen Schutz. Die Körper dieser Tiere sind so harmonisch in ihre Umgebung eingefügt, dass es fast unmöglich ist festzustellen, ob sie Pflanzen oder Tiere sind.
Die Lebewesen, die ihre Farben gemäß ihrer Umgebung anpassen, haben schon immer die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern auf sich gezogen. Die Forschung konzentriert sich darauf, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie ein Lebewesen genauso aussehen kann wie ein Geschöpf, das eine komplett andere Struktur hat.
Haben Sie zum Beispiel jemals darüber nachgedacht, wie ein Frosch, den Sie, während sie im Garten umher gegangen sind, für ein Blatt hielten und erst im letzten Moment vermeiden konnten, auf ihn zu treten, dazu gekommen ist, diese Muster und Farben zu besitzen? Tarnung ist ein sehr wichtiger Verteidigungsmechanismus für einen Frosch. Der Frosch, verbirgt sich vor seinen Feinden, da er durch seine Tarnung unbemerkt bleibt.
Während eine Spinne auf einer rosa Blume die verschiedenen Rosatöne der Blume annehmen kann, ist es einer anderen Spinne derselben Art möglich, sich der Farbe einer anderen Blume, zum Beispiel gelb, anzupassen, wenn sie auf diese hinauf krabbelt.
Während jemand einen Zweig anschaut und denkt, dass sich nichts auf ihm befindet, kann plötzlich ein Schmetterling von ihm wegfliegen. Dieser Schmetterling, der vor einer Sekunde genau wie ein vertrocknetes Blatt des Zweiges im Herbst aussah, ist ein perfektes Beispiel für das Wunder der Tarnung.
Die Ähnlichkeit von Lebewesen mit Objekten, auf denen sie sich befinden, verhindert, dass ihre Feinde sie bemerken. Es ist offensichtlich, dass diese sich tarnenden Geschöpfe nicht auf ihre eigene Initiative hin wie Blätter, Zweige oder Blumen aussehen. Darüber hinaus sind sie sich nicht einmal bewusst, dass sie durch diese Ähnlichkeit geschützt werden. Nichtsdestotrotz verwenden sie ihre Tarnung sehr geschickt. Ein Insekt, das die gleiche Farbe wie eine Blume hat, eine Schlange, die sich starr hält wie der Ast eines Baumes, ein Frosch, der die Farbe von nassem Boden annimmt, kurz, alle sich tarnenden Geschöpfe sind Beweise, die zeigen, dass die Tarnung eine besonders erschaffene Verteidigungstechnik ist.
Kein Lebewesen kann eine solche Aufgabe selbst leisten. Es ist Gott, der Allwissende und Weise, Der den Lebewesen die Fähigkeit verleiht, sich zu tarnen und den chemischen Prozess in sie einpflanzt, durch den sie ihre Farbveränderung ausführen.
Tarnungstechniken von Reptilien
Was tut ein Reptil, um sich gegen Raubtiere der Wildnis zu schützen? Die einfachste Weise für diese sich nur langsam bewegenden Geschöpfe ist sicherlich, sich zu verbergen. Die beste Methode sich zu verbergen ist die Anpassung seines Körpers an seine Umgebung. Farben und Muster dienen vielen Tiere so als Lebensretter. Zum Beispiel ist es fast unmöglich, eine Nashornviper zu erkennen, eine tropische Schlangenart in den Regenwäldern von Afrika. Ihre Hautist mit blauen, roten, gelben, schwarzen und weißen geometrischen Mustern bedeckt. Diese Farben und Muster der Schlange entsprechen vollständig dem Erscheinungsbild der Umgebung, in der sie lebt. Wie sind diese Farben, die so gut mit der Umgebung harmonieren, entstanden? Kann es sein, dass dies durch Zufall passiert ist oder dass das Reptil selbst dies vollbracht hat?
Das ist sicher unmöglich. Kein Reptil kann seine Umgebung analysieren, dann entscheiden, welche Veränderungen es an sich selbst benötigt und schließlich passende Farben und Muster auswählen. Weiterhin ist es völlig unlogisch und unvernünftig zu behaupten, dass es ein System in seinem Körper eingerichtet haben kann, um die chemischen Reaktionen auszuführen, die für eine solche Veränderung notwendig sind.
Selbst der Mensch, das einzige Lebewesen auf Erden, das mit einem Verstand ausgestattet ist, kann nicht die Farbe irgendeines Teils seines Körpers verändern. Es gibt nur eine einzige Erklärung für die perfekte Ähnlichkeit der Farben des Reptils mit den Farben seiner Umgebung. Ein unendlich überlegener Besitzer von Weisheit hat dieses Lebewesen erschaffen. Dieses Design ist von Gott, dem Allmächtigen. Gott kennt am besten die Notwendigkeiten jedes Lebewesens.
Der berühmteste Tarnkünstler: Das Chamäleon
Haben Sie jemals ein Chamäleon gesehen? Es verändert seine Farbe entsprechend seiner Umgebung. Das ist tatsächlich sehenswert. Die außergewöhnliche Geschicklichkeit des Chamäleons erstaunt jeden. Obwohl auch viele andere Reptilienarten die Fähigkeit haben, ihre Farben zu verändern, ist keines in der Lage, es so schnell zu tun wie das Chamäleon.
Es verwendet rote und gelbe Farbträger, blaue und weiße Reflexionsschichten und - am wichtigsten - Chromatophoren, Hautzellen, die auf Veränderungen von Wärme, Licht und Stimmung des Tieres reagieren.29 Wenn Sie ein Chamäleon in eine gelbe Umgebung setzten, könnten Sie beobachten, wie sich die Farbe seines Körpers sofort in gelb verwandelt. Darüber hinaus passen sich Chamäleons nicht nur an eine einzige Farbe an, sondern auch an einen mehrfarbigen Untergrund. Das Geheimnis, dies zu erreichen, sind die Farbzellen, die sich unter der Haut dieses Meisters der Tarnung befinden, die sich vergrößern und schnell ihre Position ändern können, um sich der Umgebung anzupassen. Könnte ein Chamäleon selbst eine solche perfekte Anpassung vornehmen? Wie "verschmelzen" diese Geschöpfe so vollständig mit der Umgebung, während sogar der geschickteste menschliche Künstler stundenlang arbeiten muss, um das Äquivalent zu einer einzigen natürlichen Farbe zu erhalten?
Es wäre sicherlich unvernünftig, zu behaupten, dass ein Chamäleon solch einen Akt aus seinem eigenen Willen leisten könne. Es ist für ein Reptil weder möglich, die Erscheinung seines Körpers zu bestimmen, noch ein System in seinen Körper zu pflanzen, das seine Erscheinung ändert. Es wäre genauso unsinnig, zu behaupten, dass dieses Geschöpf Kontrolle über alle Zellen und Atome seines Körpers habe, dass es in der Lage sei, welche Veränderungen auch immer an ihnen vorzunehmen und die benötigten Pigmente zu bilden. Eine außergewöhnliche Fähigkeit kann nicht durch Zufall entstanden sein. Kein Mechanismus in der Natur kann solch eine perfekt ausgebildete Fähigkeit entstehen lassen und sie dem Wesen zur Verfügung stellen, das sie braucht. Genau wie alle anderen Lebewesen auf Erden hat Gott auch das Chamäleon erschaffen. Gott zeigt uns mit diesen Beispielen die Einzigartigkeit Seiner Schöpfungskunst. Gott ist der Allmächtige, der Weise.
Was in den Himmeln und was auf Erden ist, preist Gott. Und Er ist der Erhabene, der Weise. Sein ist das Reich der Himmel und der Erde. Er gibt Leben und läßt sterben. Und Er hat Macht über alle Dinge. (Sure 57:1-2 – al-Hadid)
Farbe verändert sich gemäß der Umgebung
Die beschriebenen Geschöpfe setzen ihre Körperfarbe nicht nur dazu ein, um sich vor Feinden zu schützen. Manche Tiere schützen sich auch durch Enzyme, die ihrer Körperbehaarung die Farbe geben, vor Kälte und Hitze. Bei Tieren, die in kalten Regionen leben, sind die Haare, die die kälteempfindlichsten Teile des Körpers - Zehen-, Ohren- und Nasenspitzen - bedecken, dunkelfarben. Dunkle Haare bieten mehr Wärmeenergie für die Tiere und helfen ihnen somit, sich leichter zu erwärmen, genauso wie Menschen, die versuchen, besser von der Sonne zu profitieren, indem sie im Winter dunkle Kleidung tragen. Farbveränderungen sind bei Landtieren an der Tagesordnung. Zum Beispiel wird das Fell der im Norden lebenden Füchse im Sommer weiß, denn ihre Körpertemperatur ist hoch. Im Winter jedoch, wenn es kälter wird, fällt ihre Körpertemperatur und eine geeignetere Umgebung für die Arbeit der Enzyme wird gewährleistet. Aus diesem Grund wird das Fell der im Norden lebenden Füchse im Winter dunkel. Kaninchen, Füchse, Wiesel und Iltisse, die in den nördlichen Breiten leben, werden im Sommer braun und im Winter weiß.
Auch manche Vögel sind in den Wintermonaten völlig weiß, nehmen aber im Frühling ein neues, zur Farbe des Bodens und der Vegetation passendes Aussehen an.
Warnende Farben
Lebewesen machen für ganz verschiedene Zwecke von Farben Gebrauch. Sie als Warnsignal zu verwenden ist einer dieser Zwecke. In den folgenden Seiten geben wir einige Beispiele von diesem.
Farben von Vögeln
Eine der wichtigsten Eigenschaften mehrfarbiger Vogelfedern ist, dass sie aus bereits abgestorbenem Gewebe bestehen. Darin liegt der Grund, warum eine Feder ihre Farben behält, sogar nachdem sie ausgefallen ist. Eine vollständig entwickelte Feder ist praktisch "tot", auch dann, wenn sie sich noch am Flügel des Vogels befindet.
Die reiche Farbenvielfalt der Vögel basiert hauptsächlich auf den Pigmenten, die während des Anfangswachstums der Federn in ihnen eingelagert wurden und auf den leichten Veränderungen, die je nach den strukturellen Merkmalen der Federn auftreten.
Da diese Bildung, die durch die Substanz Kreatin entsteht, schnell durch Umweltbedingungen abgenutzt wird, wird sie regelmäßig erneuert. Jedoch erhält der Vogel jedes Mal seine farbenprächtigen Federn zurück, weil seine Federn solange wachsen, bis sie die nötige Länge, Farbe und das Muster seiner Art wieder erreicht haben.
Aufgrund ihrer verschiedenen Strukturen können Federn ein Aussehen haben, das ähnlich dem ist, das durch ein Glasprisma entsteht, das Licht in die Spektralfarben bricht. Farben, die auf diese Weise durch Brechung von Licht entstehen, sind heller und metallischer als jene, die durch Pigmente hervorgerufen werden. Die Farben dieser Federn bewegen sich zwischen blau und grün und zwischen orange und rot. Im Allgemeinen werden die grünen, blauen und metallischen Farben von Vögeln durch Reflexion und Brechung von Licht verursacht. Die anderen Farben von Federn entstehen durch Pigmente.38
Es gibt bei Vögeln drei hauptsächliche Arten von Pigmenten. Dies sind die Melaninpigmente, die schwarz, braun und mattgelb hervorbringen und Lipochrompigmente, die rot, gelb oder orange verursachen und die Karotinoide. Blaue, grüne und einige andere leuchtende Farben von Vögeln entstehen durch winzige Bläschen im Kreatin der Federn, die das Licht brechen. Die Federn, die das volle Spektrum des Lichts absorbieren und nur den blauen Anteil reflektieren, sorgen für die blaue Farbe mancher Vögel.39
Auch Hormone spielen eine wichtige Rolle bei der Farbgebung von Vögeln. Der Farbunterschied zwischen den männlichen und weiblichen Mitgliedern einiger Arten wird durch Sexualhormone verursacht. Die unterschiedlichen Färbungen und Federformen von Hähnen und Hennen zum Beispiel hängen von den Östrogenen ab.
Die Farben der Vögel sind sowohl für die Anpassung der Tiere an ihren Lebensraum als auch für das Erkennen von Männchen und Weibchen, insbesondere für das Werben der Männchen um die Weibchen in der Paarungszeit wichtig. Zusätzlich erhöhen die Farbpigmente die Stabilität der Federn, speichern Sonnenenergie und verhindern, dass ultraviolette Strahlen den Körper schädigen.
Schmetterlinge
Die Bildung von Farben in den Flügeln von Schmetterlingen ist hochinteressant. Das Licht wird durch die Schuppen der Flügel des Schmetterlings reflektiert und bildet Farben, die eine außergewöhnliche Symmetrie und Schönheit zeigen. Schmetterlinge sind bekannt für die Schönheit ihrer Flügel, die im Verhältnis zum Rumpf des Tieres so viel grösser sind. Wie entstehen die spektakulären Muster und Farben in ihren Flügeln?
Schmetterlinge haben ein paar transparente, membranöse Flügel. Da diese mit Schuppen bedeckt sind, ist ihre Transparenz nicht erkennbar. Die Schuppen verbessern die aerodynamischen Eigenschaften der Flügel und geben ihnen ihre Farbe. Diese Schuppen sind so empfindlich, dass sie sich lösen, sobald man sie berührt. Sie stecken mit spitzen Enden in den Flügeln des Schmetterlings. Auf diese Weise haften die Schuppen, ohne abzufallen. Jede dieser winzigen Schuppen, die sich wie Schindeln auf einem Dach überlappen, nimmt entweder durch chemische Pigmente Farben an oder durch ihre Struktur, die das Licht auf ihnen in den Farben des Regenbogens bricht.40 Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass verschiedene Farben von unterschiedlichen chemischen Substanzen abhängen. Durch die Nebenprodukte der Farbsubstanz Pteridin entstehen zum Beispiel die rosa, weißen und gelben Farbtöne, die man gewöhnlich bei Schmetterlingen sieht. Melanin, eine andere Farbsubstanz, kommt in den schwarzen Punkten der Flügel vor. Interessanterweise sind die Farben der Schmetterlingsflügel nicht immer das, was sie zu sein scheinen. Zum Beispiel entsteht die Farbe grünaus einer Mischung aus schwarzen und gelben Schuppen. Jüngste Forschungen, die an Schmetterlingsflügeln durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass Pigmente in den Schuppen synthetisiert werden und dass die Enzyme, die für die Produktion von Melanin nötig sind, in der oberen Haut der Schuppen liegen.
Farbsubstanzen sind nicht der einzige Grund für die Farben der Schmetterlinge. Die Struktur und die Anordnung der Schuppen auf den Flügeln verursachen verschiedene Lichteffekte wie Spiegelung und Brechung und schließlich die Bildung von Farben von überwältigender Schönheit. Zum Beispiel haben Stilpnotio-Salicis-Schmetterlinge halb transparente Schuppen, die Blasen enthalten. Obwohl es in diesen Schuppen keine Farbsubstanzen gibt, verleiht das Licht, das die Schuppen durchdringt, den Schmetterlingen ein seidenartiges Äußeres.
Die Oberfläche der Schuppen auf den Flügeln des Argynnisschmetterlings ist unglaublich zart, was zu silbrigen Spiegelungen führt. Bei anderen Schmetterlingen entstehen durch die unterschiedliche Anordnung von zwei sich überlappenden Schuppenreihen ebenfalls verschiedene Lichtreflexe, die den Schmetterling zum Beispiel blau anstatt schwarz oder braun aussehen lassen.
Wenn wir die Struktur von Schmetterlingsflügeln hinsichtlich ihrer Farben prüfen, treffen wir auf viele Wunder. Die Existenz einer solch außergewöhnlichen Schönheit ist zweifellos der Beweis einer erhabenen Macht und einer unendlichen künstlerischen Fähigkeit Gottes, Der all dies erschaffen hat.
Falsche Schmetterlingsaugen
Vielen Schmetterlinge haben runde dunkelfarbige Muster auf den Flügeln, die uns an die Augen eines großen Tieres erinnern. Diese Augen, die wieder aus farbigen Schuppen bestehen, verleihen den Schmetterlingen einen äußerst wirkungsvollen Schutzmechanismus. Schmetterlinge halten ihre Flügel geschlossen, wenn sie ruhen. Wenn sie einen Feind wahrnehmen oder durch eine leichte Berührung gestört werden, öffnen sich die Flügel und große, leuchtende, farbintensive, augenähnliche Punkte erscheinen. Auf diese Weise wird dem Feind ein grösseres, gefährliches Tier vorgegaukelt, was ihn in der Regel zur Flucht veranlasst.
Die Tarnung der Schmetterlinge
Die Tarnungsfähigkeiten der Schmetterlinge sind genauso beeindruckend wie ihre falschen Augen. Es ist, als ob Schmetterlinge die Farbe des Strauches erkennen, eine Einschätzung der Umwelt vornehmen und die Farbe des Strauches imitieren. Der Schmetterling kann dies unmöglich allein leisten. Wodurch aber ist es dann möglich? Angenommen, Sie versuchen eine Farbe in einem Labor herzustellen. Wenn Sie nur wenig Wissen über dieses Thema haben, werden Sie nicht in der Lage sein, das gewünschte Ergebnis zu erreichen, wie fortgeschritten und gut ausgerüstet ihre Laborausrüstung auch sein mag. Denken Sie nun daran, zu versuchen, die Qualität der Farben der Schmetterlinge zu erreichen, die durch das Zeigen derselben Farben und Muster wie ihre Umgebung praktisch unsichtbar werden. Sie wären nicht in der Lage, nur eine einzige bedeutungsvolle Farbe zu entwickeln. Angesichts dieser Situation wäre es eine unwissenschaftliche und irrationale Behauptung, dieses effizente System der Schmetterlinge sei durch Zufall, ohne ein bewusstes Design entstanden.
Wenn es aber ein Design gibt, dann gibt es auch einen Designer. Das fehlerlose Design auf Erden gehört Gott, dem Mitfühlenden. Was Menschen mit Verstand zufällt, ist, über die Eigenschaften der Schöpfung Gottes im Detail nachzudenken. In der Sure an-Nahl bemerkt Gott wie folgt:
Und was Er euch auf Erden erschuf, verschieden an Farbe, darin ist fürwahr ein Zeichen für Leute, die sich ermahnen lassen. (Sure 16:13 – an-Nahl)
Schwarze Punkte, die Licht absorbieren
Bei manchen Schmetterlingen gibt es auf den Teilen ihrer Flügel, die sich nahe ihrem Körper befinden, große, dunkelfarbige Punkte. Diese Punkte, die auf beiden Flügeln symmetrisch angeordnet sind, haben eine sehr wichtige Funktion. Schmetterlinge brauchen diese Punkte, um die Körpertemperatur zu erreichen, die benötigt wird, um zu fliegen. Wie machen sie dies?
Schuppen haben die Eigenschaften, je nach ihren Farben die Wärme zu einer minimalen oder maximalen Höhe zu modifizieren. Wir haben alle schon Schmetterlinge gesehen, die ihre Flügel in der Sonne öffnen und schließen, als ob sie versuchen, einen bestimmten Winkel zu finden. Die schwarzen Punkte auf ihren Flügeln helfen den Schmetterlingen, die versuchen durch diese Bewegung Sonnenlicht anzuziehen. Ein Schmetterling, der seinen Körper erwärmen muss, bringt seine Flügel in eine Position, in der das Sonnenlicht direkt auf die Punkte fällt und somit seinen Körper erwärmt. Schmetterlinge, die auf offenem Land leben und der Sonne ausgesetzt sind, haben hellere Farben, während jene, die in bewaldeten Gebieten leben, dunklere Farben haben.
Einige Arten der Lepidopteraschmetterlinge können kein Licht reflektieren, weil sie keine Schuppen auf den Flügeln haben, ihre Flügel sind somit transparent. Obwohl es unmöglich ist, diese Schmetterlinge während ihres Fluges zu sehen, ist es fast unmöglich, sie zu lokalisieren, wenn sie irgendwo landen. Dies bietet den Schmetterlingen einen perfekten Schutz.
Wie alle anderen Geschöpfe im Universum erschuf Gott auch die Schmetterlinge mit allen Details, die sie besitzen und stattete sie mit all den Systemen aus, die sie brauchen.
Farben unter Wasser
Das Leben im Meer unterscheidet sich sehr vom Leben auf dem Land. Alle Eigenschaften der Meeresgeschöpfe sind so organisiert, dass es ihnen ermöglicht wird, auf einfachste Weise im Wasser zu leben. Menschen können im Wasser nicht so gut sehen wie Fische, denn das menschliche Auge kann nur die Lichtbrechung in der unteren Erdatmosphäre vollständig kompensieren, nicht aber die Lichtbrechung im Wasser. Deswegen sehen Menschen unter Wasser alles unscharf.
Gott hat jedes Lebewesen mit den geeignetsten Eigenschaften für die Umgebung, in der es lebt, geschaffen. Geschöpfe, die im Meer leben, bilden nur einen kleinen Teil der Beispiele der Schöpfungskunst Gottes. Gott hat niemanden neben sich in der Schöpfung und alles befindet sich unter Seiner Kontrolle.
... Und es gibt keine Gottheit außer Gott. Und siehe, Gott ist wahrlich der Erhabene, der Weise. (Sure 3:62 – Al-'Imran)
Das Design der Pflanzenfarben
Wer nicht nachdenkt, kann die wunderbaren Eigenschaften der Lebewesen nicht erkennen. Wer nicht darüber nachdenkt, wie ein Schmetterling mit seinen membranösen Flügeln fliegt, wie die Blumen eine solche Vielfalt an Farben haben können und wie auch die obersten Zweige der Bäume grün bleiben, kann ihre Feinheiten nicht erfassen.
Wie wir jedoch in diesem Buch gesehen haben, zeigt sich in allen Lebewesen, von den Insekten bis zu den Vögeln, von den Pflanzen bis zu den Meeresbewohneren eine perfekte Kunst. Diese Kunst schuf Gott, Der der Schöpfer aller Lebewesen ist.
Lassen Sie uns über Pflanzen, Früchte, Gemüse, Blumen und Bäume nachdenken. Pflanzen, die verschiedene Farben, Düfte und Geschmäcke haben, sind der Beweis der Schöpfungskunst Gottes. Jede Pflanze hat Farben und Muster, die für ihre Art einzigartig sind. Der Fortpflanzungsprozess jeder Pflanze ist anders, der Anteil Nektar, die sie enthalten und ihre Düfte sind alle unterschiedlich. Nehmen wir nur die Rosen: Es gibt rote, weiße, gelbe, orangene und rosa Rosen mit weißen Spitzen, zweifarbig und sogar mit wellenartig verlaufenden Farben. Wer dies alles bewusst sehen kann, ist gleichwohl blind, wenn er keine Bewunderung empfindet für die endlose Macht Gottes, des Schöpfers all dieser Pracht. Im Quran spricht Gott denen, die den sichtbaren Beweis der Schöpfung, nicht zu schätzen wissen:
Und an wie vielen Zeichen in den Himmeln und auf Erden gehen sie achtlos vorüber? Und die meisten von ihnen glauben nicht an Gott, ohne Ihm (zugleich) Gefährten zur Seite zu stellen. (Sure 12:105-106 – Yusuf)
Haben Sie jemals darüber nachgedacht, warum Pflanzen grün sind?
Die vorherrschende Farbe in der Pflanzenwelt ist grün. Chlorophyll, das in den sich im Zytoplasma der Pflanzenzelle befindenden Chloroplasten enthalten ist, ist das Pigment, dass das Grün der Pflanzen hervorruft. Chlorophyllpigmente absorbieren fast das gesamte Spektrum des Sonnenlichts, reflektieren jedoch dessen grünen Farbanteil. Diese Eigenschaft gibt den Blättern nicht nur ihre grüne Farbe, sondern ist auch die Voraussetzung für einen entscheidenden Prozess, der Photosynthese.
Eine Eigenschaft der Sonnenstrahlung ist, dass sich die Energieniveaus der verschiedenen Strahlungswellenlängen voneinander unterscheiden. Für das sichtbare Licht bedeutet dies, dass die roten Farbtöne am oberen Ende des Farbspektrums energieärmer sind als die blauen Töne an seinem unteren Ende. Die Farben mit dem höchsten Energieniveau sind violett und blau.
Der Unterschied der Energieniveaus der Farben ist für die Pflanzen lenbenswichtig, denn sie brauchen große Mengen an Energie, um mit Hilfe des Chlorophylls die Photosynthese durchzuführen. Aus diesem Grund absorbieren Pflanzen die Sonnenstrahlen mit dem höchsten Energieniveau, also violett und blau sowie die Farben, die sich am oberen, roten Ende des Farbspektrums hin befinden, also rot, orange und gelb.51
Der Prozess der Photosynthese besteht darin, dass eine Pflanze mit Hilfe der Energie, die sie durch das Sonnenlicht erhält, Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt. Wasserstoff reagiert mit Kohlenstoff im Kohlendioxidgas, um den Saft der Pflanze zu bilden, der entscheidend für das Überleben der Pflanze ist. Mit anderen Worten: Die Pflanze produziert ihre eigene Nahrung. Der für die Pflanze nutzlose Sauerstoff wird in die Luft abgegeben. Der grösste Teil des Sauerstoffs der Atmosphäre wird auf diese Weise produziert.
Als ein Ergebnis der Photosynthese produzieren die Pflanzen Kohlenhydrate, einen der wichtigsten Bestandteile in der Nahrung anderer Lebewesen. Die Substanzen, die durch die Photosynthese entstehen, sind für die Pflanzen selbst und für Tiere und Menschen lebenswichtig, denn Pflanzen sind, direkt oder indirekt, die Hauptnahrungsquelle aller Lebewesen.
Wie wir gesehen haben, ist die grüne Farbe der Pflanzen neben ihrer ästhetischen Erscheinung entscheidend für das Überleben sowohl der Pflanzen als auch aller anderen Geschöpfe.
Wie entstehen die verschiedenen Farben bei Pflanzen?
Die Farbe jedes Objektes hängt von den Pigmentmolekülen ab, die das Objekt besitzt. Das Hauptpigment von Grünpflanzen ist Chlorophyll. Zusätzlich gibt es zahlreiche weitere Pigmente, die die anderen Farben der Pflanzen hervorrufen. Dadurch entsteht die außergewöhnliche Farbvielfalt, die wir bei den Pflanzen sehen können.
Zum Beispiel gibt es zusätzlich zum Chlorophyll auch die Karotinoidpigmente. Einige dieser Pigmente sind gelb und geben den Kornähren, Zitronen, Goldruten und Sonnenblumen ihre Farbe. Andere Karotinoide gibt es auch in den grünen Blättern. Man mag sich wundern, warum dann die Blätter nicht rot, gelb oder orange aussehen, sondern meistens Grüntöne haben. Der Grund ist, dass das Grün des Chlorophylls so stark überwiegt, dass die anderen Farben nicht gesehen werden können.52
Jedoch treten im Herbst Veränderungen auf. Wenn die Tage kürzer werden, können die Pflanzen nicht mehr soviel Chlorophyll produzieren und die Zahl der Pigmente, die das grün bilden, lässt nach, was zur Folge hat, dass die grüne Farbe der Blätter verblasst. Die Karotinoide, die nun sichtbar werden, färben die Blätter braun, gelb und rot.
Auch bildet sich im Herbst in der äußeren Schicht von manchen Blättern eine Gruppe von Pigmenten, die "Anthocyanine" genannt werden. Diese Pigmente, die hellrot und blau sind, verbinden sich mit den anderen, um den Blättern die purpurroten und violetten Farbtöne zu geben, die wir gelegentlich sehen.53
Informationen über alle Pigmente, die einer Pflanze ihre Farbe geben, sind in der DNS der Pflanze verschlüsselt. Aus diesem Grund hat eine Pflanzenart, gleichgültig wo sie wächst auf der Erde, dieselben Eigenschaften. Zum Beispiel ist überall auf der Welt die Farbe der Orangen gleich; ihre Form und die Struktur ihrer Schale sind dieselben. Die Farbe der transparenten Membran, die innerhalb der Schale der Orange liegt und die kleine Säckchen bildet, die mit orangefarbenem, duftendem Zuckerwasser gefüllt sind, ändert sich niemals irgendwo auf der Welt. Bananen sind überall gelb, Tomaten sind überall rot und Rosen, Veilchen und Nelken haben, egal wo sie sind, die gleichen Farben. Wo sie auch in der Welt hingehen, sie werden keine natürlich wachsende Erdbeere mit einer anderen Farbe als rot sehen. Überall auf der Welt enthält die DNS einer Erdbeere die Informationen über die Eigenschaften, die sie zu der Erdbeere macht, die wir kennen. Die Farbe, der Geruch und Geschmack einer Erdbeere sind immer gleich. Es ist eine einzigartige, unvergleichliche Ordnung. Sicherlich kann nicht behauptet werden, dass solch ein System durch bloßen Zufall entstanden ist.
Der Inhaber dieser beispiellosen Kunst, die überall auf der Welt vorzufinden ist, ist Gott, Der unendliche Weisheit hat. Gott hat Macht über alle Dinge.
Haben Sie jemals darüber nachgedacht, wie solch eine Vielfalt von Farben bei Pflanzen entstanden ist, obwohl sie alle in demselben Boden wachsen und auf die gleiche Weise bewässert werden?
In der Sure ar-Ra'd macht Gott auf die Tatsache aufmerksam, dass, obwohl sie alle mit dem gleichen Wasser bewässert werden, verschiedene Früchte aus dem Boden wachsen:
Und auf der Erde gibt es benachbarte Ländereien mit Gärten voll Weinreben, Korn und Palmen, in Gruppen oder vereinzelt wachsend, bewässert mit dem gleichen Wasser. Und doch machen Wir die eine Frucht vorzüglicher als die andere. Siehe, hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk von Verstand. (Sure 13:4 – ar-Ra'd)
Da Gott uns darauf aufmerksam gemacht hat, lassen Sie uns darüber nachdenken, wie verschiedene Früchte auf dem gleichen Boden entstehen können. Werfen wir zum Beispiel einen Blick auf die Melonen, Wassermelonen, Kiwis, Bananen, Kirschen, Auberginen, Tomaten, Weintrauben, Pfirsiche und grünen Bohnen. Wenn Sie die dunkelgelbe Schale einer Banane schälen, kommt eine Banane mit einem helleren Gelb und unvergleichlichem Duft heraus. Die rote, grüne und gelbe Schale eines Apfels hat einen geschmeidigen Glanz. Menschen können die Qualität des Geschmacks und Geruchs seines süßen Saftes, ein einzigartiges Aroma, nicht nachmachen.
Wie können all diese Blumen, Bäume, Gemüse und Früchte so viele verschiedene Farben haben, obwohl sie aus dem gleichen trockenen Boden entstehen? Dies ist ein Beweis für das unendliche Wissen Gottes und Seiner Schöpfung, die nicht Ihresgleichen hat. Menschen können keine neue Farbe erschaffen. Alle Farben, die von Menschen produziert werden, sind nur Kopien der Originale, die in der Natur existieren. Gott ist der Urheber und alle Farben, die die Lebewesen auf Erden zeichnen, beruhen auf Seiner Schöpfungskunst. Gottes Schöpfungskunst ist unvergleichlich. Einer der Namen Gottes, des Allmächtigen, ist Al-Musawwir- "Derjenige, Der Seine Geschöpfe in verschiedener Gestalt bildet". Gott erschafft alles in perfekter Form.
Er ist Gott, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende. Sein sind die schönsten Namen. lhn preist, was in den Himmeln und auf Erden ist; Er ist der Mächtige, der Weise. (Sure 59:24 – al-Haschr)
Die Farben und das Aussehen der Pflanzen wurden auf solche Weise geschaffen, dass sie die menschliche Seele ansprechen. Bei Früchten und Gemüsen gibt es eine beispiellose Vielfalt von Farben. Auch bei Blumen und Bäumen sehen wir die gleiche ästhetische Erscheinung und Farbenvielfalt.
Es gibt bei Blumen ein gänzlich unübertroffenes Design an Farben und Mustern. Jede der Hunderttausende von Blumenarten wurde mit besonderen Eigenschaften, die für ihre Art einzigartig sind, ausgestattet. Die Düfte, Muster und Farben, die von Menschen hergestellt werden, sind nur Imitationen der Originale in der Natur. Zum Beispiel sind die violette Farbe und die glatte Oberfläche der Veilchenblätter, die zart sind wie Samt, unvergleichlich. Gewebe aus Samt werden als Imitation der Beschaffenheit von Veilchen produziert, aber eine vergleichbare Qualität kann niemals erreicht werden.
Ganz gleich, welche Pflanze auf Erden wir anschauen, immer gelangen wir zu der Schlussfolgerung, dass es sich um eine perfekte Schöpfung handelt. Gott, Der niemanden neben sich hat, erschafft den Menschen Pflanzen mit verschiedenen Geschmäcken, Düften, Farben und Formen. Es ist unsere Pflicht und Schuldigkeit, über die Zeichen, die Gott setzt, nachzudenken und Ihm dankbar zu sein.
Fussnoten
16. David Attenborough, The Life of Birds, Princeton University Press, New Jersey, 1998, S. 26317. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 22
18. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 52
19. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 20
20. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 38
21. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 71
22. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 77
23. Jill Bailey, Mimicry and Camouflage, BLA Publishing Ltd., England, 1988, S. 17
24. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 85
25. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 25
26. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 38
27. The Guinnes Enyclopedia of Living World, 1992, s.16
28. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 86 - 87
29. International Wildlife, September - Oktober 1992, S. 34
30. Jill Bailey, Mimicry and Camouflage, BLA Publishing Ltd., England, 1988, S. 18
31. Dr.Harold Cogger&Dr. Richard Zweifel, Enyc. of Reptiles&Amphibians, 1998, s.388
32. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 64
33. Dr.Harold Cogger&Dr. Richard Zweifel, Enyc. of Reptiles&Amphibians, 1998, s.200
34. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 129
35. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 126
36. David Attenborough, The Trials of Life, Princeton University Press, New Jersey, S. 235
37. David Attenborough, The Trials of Life, Princeton University Press, New Jersey, S. 193
38. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 158
39. David Attenborough, The Life of Birds, Princeton University Press, New Jersey, 1998, S. 158
40. Ranger Rick, Mai 1999
41. Karl Roessler, Coral Kingdoms, Harry N. Abrams, Inc., Publishers, 1986, S. 69
42. National Geographic, Oktober 1989, S. 518
43. National Geographic, August 1997, S. 32
44. The Guinnes Enyclopedia of Living World, 1992, S. 167
45. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 56
46. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 122
47. Marco Ferrari, Colors for Survival, Barnes and Noble Books, New York, 1992, S. 62
48. Karl Roessler, Coral Kingdoms, Harry N. Abrams, Inc., Publishers, 1986, S. 44
49. National Geographic, Dezember 1996, S. 118 - 120
50. Karl Roessler, Coral Kingdoms, Harry N. Abrams, Inc., Publishers, 1986, S. 125
51. Temel Britannica Ansiklopedisi, Band 7, S. 16
52. Franklyn Branley, Color, From Rainbows to Lasers, Thomas Y. Crowell Comp., New York, S. 37
53. Franklyn Branley, Color, From Rainbows to Lasers, Thomas Y. Crowell Comp., New York, S. 38
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